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HANDLUNGSMÖGLICHKEITEN

Anpassung der Hochschulausbildung

Veränderungen in Forschung und Entwicklung werden dazu beitragen, dass in der Ausbildung von Chemikern, Pharmazeuten und Medizinern andere Schwerpunkte gesetzt werden und das Prinzip einer Wirkstoffentwicklung, die Umweltaspekte von vornherein integriert, an Bedeutung gewinnt. Hochschulen und Fachbereiche sollten diesen Prozess aktiv unterstützen. Die organisch-chemischen Grund- und Fortgeschrittenen- Praktika im Studium der Chemie und der Pharmazie sollten am Gedanken einer nachhaltigen Chemie und Pharmazie ausgerichtet werden und frühzeitig an Methoden des computergestützten Moleküldesigns heranführen. Da sich Ausbildungsinhalte und -methoden im Laufe der Zeit ohnehin ändern werden, ist der Aufwand für eine solche Anpassung der Hochschulausbildung als gering einzuschätzen. Eine solche Anpassung kann durch die Beschreibung eines positiven Images befördert werden: Eine in der stofflichen Synthese tätige Pharmazeutin oder Chemikerin würde sich im Sinne des neuen Leitbildes vor allem als "Moleküldesignerin" oder "Molekülarchitektin" verstehen, die nicht bloß eine neue Verbindung "kocht", sondern sie mit hohem intellektuellem Anspruch vorher entwirft und dabei Nachhaltigkeitsaspekte wie Folgen für Umwelt und Gesundheit mit bedenkt.

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Humanarzneimittelwirkstoffe:

Handlungsmöglichkeiten zur Verringerung

von Gewässerbelastungen
Eine Handreichung für die Praxis

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Stand 12.02.2009