Praxispartner

Zentrales Ziel von start ist es, Strategien zu entwickeln, die die Handlungsfähigkeit der Gesellschaft insgesamt erhöhen, frühzeitig und vorsorgend mit den Risiken durch Arzneimittelwirkstoffe im Wasserkreislauf umzugehen. Zur Erreichung dieses Ziels ist ein integrierter Ansatz erforderlich, der das gesamte Spektrum der problemrelevanten Handlungsbereiche und der der darin agierenden Akteure erfasst, anstatt nur auf einen Bereich, wie etwa den der technischen Lösungsmöglichkeiten, zu fokussieren.

Die Entwicklung derartiger integrierter Handlungsstrategien ist nur im Dialog mit der Praxis möglich. Denn nur so können sowohl das relevante Praxiswissen als auch die unterschiedlichen Problemwahrnehmungen und Handlungspotenziale direkt in den Forschungsprozess eingetragen werden. Aus diesem Grund wird das Projekt von einem Expertengremium begleitet, dem die folgenden Praxisvertreterinnen und Praxisvertreter angehören:

  • Dirk Betting, badenova AG & Co. KG, Freiburg

  • Prof. Dr. Thomas Beck, Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker, Eschborn

  • Dr. Peter Diehl, Rheingütestation Worms

  • Dr. Karin Gerhardy, Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfachs e. V. (DVGW)

  • Dr. Klaus Heuck, Bayer HealthCare AG, Wuppertal

  • Thomas Isenberg, Bundesverband Verbraucherzentralen e. V., Berlin

  • Peter Jagemann, Emschergenossenschaft/Lippeverband, Essen

  • Ute Kerschensteiner, Barmer Ersatzkasse, Landesgeschäftsstelle Hessen, Frankfurt am Main

  • Prof. Dr. Gottfried Kreutz, Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft, Berlin

  • Dr. med. Peter Ohnsorge, Deutscher Berufsverband der Umweltmediziner, Würzburg

  • Silke Hickmann, Umweltbundesamt Dessau

  • Dr. Jürg Oliver Straub, F. Hoffmann-La Roche Ltd, Basel, Schweiz

  • Dr. Jochen Türk, Institut für Energie- und Umwelttechnik e.V., Duisburg

  • Dr. Åke Wennmalm, Stockholms Läns Landstig, Stockholm, Schweden

Die Funktion des Expertengremiums im Projekt ist es, die Praxisrelevanz der zu erarbeitenden Ergebnisse zu erhöhen. Dabei ist der Eintrag von Praxiswissen in den Forschungsprozess ebenso entscheidend, wie die Rückkopplung der Forschungsergebnisse in die Praxis. Das Expertengremium dient damit der transdisziplinären Qualitätssicherung.

Zugleich repräsentiert das Expertengremium die wesentlichen Akteure im Problemfeld. Durch die Organisation von Interaktionsprozessen in Diskussionsrunden kann daher ein gemeinsamer Lernprozess angestoßen werden, der wichtige Erkenntnisse über die Rolle unterschiedlicher Problem- und Risikowahrnehmungen bei der Umsetzung von Risikomanagementstrategien liefert.

Experten-Workshops

Zentrales Instrument bei der Einbeziehung des Expertengremiums in den Forschungsprozess ist die Durchführung von Expertenworkshops, an denen neben Vertretern aus den genannten Bereichen der gesamte Projektverbund teilnimmt. Über die Laufzeit des Projekts verteilt, werden vier thematisch fokussierte Expertenworkshops zu inhaltlichen definierten Zeitpunkten stattfinden:

Workshop 1: "Entwicklung sektoraler Handlungsstrategien", 24. Mai 2006

Workshop 2: "Bewertung sektoraler Strategieansätzen", Januar 2007

Workshop 3: "Entwicklung systemischer Handlungsstrategien", Juni 2007

Workshop 4: "Zukunftsszenarien für ein vorsorgendes Risikomanagement", November 2007

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressum
Stand 12.02.2009