Fragestellung

Projektziel

Vorgehen

 

 

 

 

 

 

Vorgehen

Ausgangspunkt der Strategieentwicklung in start2 ist die Auswahl von Agrarproduktionsbereichen und unterschiedlichen Betriebstypen, die für den Einsatz von hormonell wirksamen Agrarchemikalien besonders relevant sind. Die Auswahl erfolgt auf Basis einer Auswertung von aktuellen Studien, in denen derzeit zugelassene Wirkstoffe von Agrarchemikalien als (möglicherweise) hormonell wirksam eingestuft werden. Ausgehend von der landwirtschaftlichen Praxis des Einsatzes dieser Stoffe werden Risikoabschätzungen im Hinblick auf Nahrungsmittel- und Trinkwasserversorgung, Agrarökosysteme (zum Beispiel Wildtierpopulationen), aquatische Ökosysteme (besonders Fließgewässer) und die menschliche Gesundheit vorgenommen. Dazu werden wissenschaftliche Untersuchungen zum Vorkommen und zur Verteilung der Stoffe in Böden, Gewässern und Lebensmitteln herangezogen.

Auf dieser Grundlage wird in jedem der drei Handlungsfelder „Wirkstoffentwicklung“, „Umgang mit Agrarchemikalien“ und „Technisches Emissionsmanagement“ ein Katalog von Handlungsmöglichkeiten identifiziert. Diese Handlungsmöglichkeiten werden anschließend auf ihren Beitrag für eine vorsorgende Risikominderung hin bewertet. In einem letzten Schritt werden die als wirksam eingestuften Handlungsmöglichkeiten zu einer Gesamtstrategie zusammengefasst.

Von besonderer Bedeutung für die Strategieentwicklung in start2 ist ihre Praxisrelevanz. Um diese zu gewährleisten, werden einerseits Landwirtinnen und Landwirte zu ihren Erfahrungen im betrieblichen Umgang mit Agrarchemikalien und den derzeit gültigen rechtlichen Regelungen befragt. Andererseits werden im Rahmen von zwei Workshops Expertendialoge zwischen Vertreterinnen und Vertretern der landwirtschaftlichen Praxis, Beratung und Verwaltung, der chemischen Industrie, der Wasserwirtschaft, der Umwelt- und Verbraucherverbände und relevanter Behörden initiiert. Die Ergebnisse dieser Gespräche fließen in alle Phasen der Projektbearbeitung ein.

Stofflicher Schwerpunkt der Arbeit in start2 werden Pflanzenschutzmittel sein. Tierbehandlungsmittel sollen exemplarisch am Beispiel der Veterinärparasitika untersucht werden. Bewertungen von einzelnen Wirkstoffen hinsichtlich einer möglichen hormonellen Wirksamkeit werden im Projekt ausdrücklich nicht vorgenommen.      

 

 

 

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Stand 26.02.2009